Jazzkalender für Hamburg – 21. bis 27. Juni 2026
Moin! Das ist dein Jazzkalender für Hamburg – deine wöchentliche Dosis Jazz. Die Woche vom 21. bis zum 27. Juni hat einiges zu bieten. Von einer Bigband-Nacht an der Elbphilharmonie über offene Jam Sessions bis zu Jazz auf dem Wasser – Hamburg klingt diese Woche groß.
Am Sonntag, dem 21. Juni, wartet direkt das Highlight der ganzen Woche. Um 20 Uhr in der Elbphilharmonie, Großer Saal, am Platz der Deutschen Einheit 4: Die NDR Bigband spielt ein Tribute an Kenny Wheeler, den kanadischen Trompeter und Komponisten, der den europäischen Jazz wie kaum ein anderer geprägt hat. Das Programm heißt „Master of Melancholy Chaos“ – und es kommt mit Sängerlegende Norma Winstone und Bassist Dave Holland, dem früheren Miles-Davis-Weggefährten, als Solisten. Am Pult führt Nikki Iles durch den Abend. Karten sind knapp – also früh da sein.
Wer es kleiner mag: Um 19:30 Uhr spielt das Trio RHP im Brückenstern, Stresemannstraße 133, Kompositionen von Steve Lacy – Straight-ahead-Jazz, feines Handwerk, entspannte Atmosphäre.
Am Montag, dem 22. Juni, lädt die JazzHall der Hochschule für Musik und Theater, Harvestehuder Weg 12, ab 19:30 Uhr zum Abschlusskonzert von Bassist Julian Glaner. „Glaner and Friends“ – zeitgenössischer Jazz mit funky Einschlag und einer Menge frischer Energie.
Am Dienstag, dem 23. Juni, schwingt es groß: Im Cotton Club, Alter Steinweg 10, macht ab 20 Uhr die New Brooklyn Social Club Big Band Musik – Swing-Bigband, genau das Richtige für einen Dienstagabend, der sich wie Freitag anfühlen soll.
Gleichzeitig gibt es in der Hebebühne um 20 Uhr „Andrew’s Singing Crane“ aus dem „blurred edges“-Festival – Avantgarde-Jazz mit improvisativen Spielregeln, Partnerkonzert der Jazz Federation Hamburg. Für alle, die Jazz auch in seinen experimentellen Formen schätzen.
Zur Wochenmitte, am Mittwoch dem 24. Juni: Im Cotton Club, Alter Steinweg 10, gibt es ab 20 Uhr die „Night of the Singers – Cotton Session: 100 Years of Jazz“ – eine Sängerjam mit Top-Band, bei der Jazz, Soul und Swing aufeinandertreffen. Und im Birdland, Gärtnerstraße 122, läuft ab 20:30 Uhr das wöchentliche „Big Wednesday“: 17 Musikerinnen und Musiker spielen Werke von Thad Jones, Count Basie und Duke Ellington. Ein Abend, zwei starke Optionen.
Am Donnerstag, dem 25. Juni, kommt ab 19 Uhr Bobby Sparks II in den Nica Jazz Club. Vielleicht kennst du ihn als Langzeitmitglied von Snarky Puppy – solo spielt er eine Fusion aus Jazz, Funk, HipHop und Soul. Das sei klar als stilübergreifendes Konzert benannt, aber es verspricht ein energiereicher Abend zu werden.
Wer den klassischen Weg wählt: Im Birdland, Gärtnerstraße 122, startet ab 20:30 Uhr die legendäre Donnerstags-Jam-Session. Opener-Set zuerst, dann ab 22 Uhr offene Jam – Musiker finden sich spontan zusammen, Themen entstehen im Moment. Immer ein Erlebnis.
Am Freitag, dem 26. Juni, bringt der Nica Jazz Club um 20 Uhr die Klazz Brothers & Cuba Percussion auf die Bühne. Das Motto: „Classic meets Cuba“ – Bach, Beethoven und Bizet treffen auf Salsa, Merengue und kubanischen Swing. Stilübergreifend, das sei gesagt, aber ein Konzert, das man live gesehen haben muss.
Wer am Freitagabend etwas Intimeres sucht: In der Nancy Tilitz Galerie im Dammtorbahnhof gibt es ab 21 Uhr „Jazz in der Galerie“ – traditioneller Jazz im Kunstraum. Kunst, Klang, Atmosphäre.
Und zum Abschluss der Woche, am Samstag dem 27. Juni: Ab 19:30 Uhr startet der Summer Jazz Cruise von den St. Pauli Landungsbrücken – Saxofonist San Glaser feiert auf dem Wasser sein 20-jähriges Bühnenjubiläum. Jazz, Hamburger Hafen, Sommerabend – ein schönes Bild.
Wer es an Land vorzieht: Im Birdland, Gärtnerstraße 122, spielt ab 20:30 Uhr das Will Rees-Jones / Win Pongsakorn International Quintet – Straight-Ahead-Jazz und Hard Bop im Geist der Fünfziger und Sechziger, international besetzt und klassisch im Charakter.
Das war deine Woche im Jazzkalender Hamburg. Von der Elbphilharmonie bis zum Hafenrundgang, von Swing-Bigband bis Avantgarde-Jam – für jeden Geschmack ist in dieser Woche etwas dabei. Wie du gehört hast: Nicht alle Events sind reiner Jazz – manche Abende mischen Funk, Soul oder kubanische Rhythmen dazu. Aber genau das macht den Hamburger Jazz-Sommer so lebendig.
Bleibt im Takt und bis zum nächsten Mal. Macht’s gut!
Dieser Beitrag ist KI-generiert
