Szene-Radar Hamburg – 19.10.2026

Hamburgs Kulturszene bewegt sich an mehreren Stellen: Erstmals gibt es einen eigenen Verlagspakt für kleine, konzernunabhängige Kulturverlage. In der ersten Runde werden dreiundzwanzig Hamburger Verlage berücksichtigt. Zu den Voraussetzungen gehört ein seit mindestens drei Jahren bestehender fester Firmensitz in Hamburg. Damit werden unabhängige Verlagsprogramme strukturell gestärkt.

Der Vertrag von Karin Beier als Intendantin des Deutschen Schauspielhauses wurde bis Ende Juli zweitausendeinunddreißig verlängert. Die Entscheidung schafft langfristige Planungssicherheit für Deutschlands größtes Sprechtheater und setzt den bisherigen Kurs fort.

Am Enckeplatz erinnert die eingeweihte Skulptur „Für Capri und Roxi“ von Hannah Rath und Franziska Opel an die Verfolgung queerer Menschen in Hamburg. Sie steht am historischen Ort der früheren Capri Bar und macht ein Kapitel der Stadtgeschichte dauerhaft sichtbar: Ein zunächst gegen die Bar Bohème verhängtes Tanzverbot für Männer wurde nach gerichtlicher Bestätigung im folgenden Jahr auf alle Hamburger Homosexuellenlokale angewandt.

Außerdem wurden im Metropolis Kino die Hamburger Kinopreise an siebzehn Programmkinos und Initiativen vergeben. Vierzehn Häuser erhielten zusätzlich den im vergangenen Jahr eingeführten Kinobonus. Die Auswahl zeigt die dezentrale und vielfältige Filmkultur der Stadt.

Dieser Beitrag ist KI-generiert

← Zurück zur Übersicht

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner