Warnstreik legt Terminals im Hamburger Hafen lahm
Seit der Nachtschicht auf Montag streiken die Beschäftigten an mehreren Hamburger Hafenterminals 24 Stunden lang – betroffen sind die HHLA-Terminals Altenwerder, Burchardkai und Tollerort sowie das Terminal Eurogate und die Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft (GHB). Der Warnstreik dauert bis in den heutigen Dienstag, 18.08., hinein.
Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für die deutschen Seehäfen: ver.di fordert 8,2 % mehr Lohn, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde. Das Angebot der Arbeitgeberseite (Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe, ZDS) von 5,1 % plus Boni wurde von den Beschäftigten laut ver.di mehrheitlich als unzureichend bewertet.
Heute um 9 Uhr startet eine Demonstration, gegen 10:30 Uhr folgt eine Kundgebung am HHLA Container Terminal Burchardkai. Bundesweit sind rund 11.000 Beschäftigte an sechs Häfen betroffen – der Hamburger Hafen ist einer der zentralen Wirtschaftsfaktoren der Metropolregion.
Ein Termin für die nächste Verhandlungsrunde steht bislang nicht fest, der Ausgang des Tarifkonflikts ist offen.
Dieser Beitrag ist KI-generiert
