Hamburg Aktuell: Das bewegt die Metropolregion wirtschaftlich und verkehrspolitisch – ein Überblick zu drei laufenden Entwicklungen.
📉 HHLA senkt Gewinnprognose: Wie die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) Ende Juli mitteilte, rechnet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr nur noch mit einem operativen Gewinn von 150 bis 170 Millionen Euro – bisher waren bis zu 195 Millionen Euro angepeilt. Als Grund nennt die HHLA schwächere Umschlagzahlen an den Hamburger Containerterminals: Umbauarbeiten zur Automatisierung sowie Bauarbeiten am Schienennetz hätten den Betrieb stärker belastet als erwartet, hinzu kämen ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und geopolitische Unsicherheiten. Beim Containerumschlag rechnet die HHLA inzwischen sogar mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
🌉 Siegerentwurf für neue Köhlbrandbrücke steht fest: Wie die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation unter Senatorin Melanie Leonhard im Juni mitteilte, hat sich eine Fachjury einstimmig für einen Entwurf entschieden, der optisch an die heutige Schrägseilbrücke mit ihren zwei Pylonen anknüpft, aber rund 20 Meter höher werden soll – materialsparender und klimafreundlicher als ursprünglich geplant. Die Kosten schätzt die Stadt auf 4,4 bis 5,3 Milliarden Euro, nach eigenen Angaben rund 1,9 Milliarden Euro günstiger als die zuvor favorisierte Tunnellösung. Bis zur Verkehrsfreigabe wird es aber noch dauern: Realistisch ist ein Termin erst Ende der 2030er-Jahre. Über das Tempo des Projekts gibt es in der Bürgerschaft seit Monaten politischen Streit – die CDU wirft dem rot-grünen Senat vor, die Planung zu verschleppen, der Senat verweist auf die Komplexität des Vorhabens.
🚇 U5-Ausbau in entscheidender Bauphase: Am Bahnhof Sengelmannstraße schafft die Hochbahn derzeit die baulichen Voraussetzungen dafür, dass U1 und die künftige, vollautomatische U5 direkt an derselben Bahnsteigkante umsteigbar sein werden – unter anderem durch die Verlegung eines U1-Gleises und den Rückbau einer Behelfsbrücke für eine Güterzugstrecke der Deutschen Bahn. Die Arbeiten laufen, wie die Hochbahn Ende Juli mitteilte, im Zuge der aktuellen U1-Streckensperrung, die bis Mitte Oktober andauern soll. Der erste Abschnitt der neuen U5 zwischen City Nord und Sengelmannstraße soll 2029 in Betrieb gehen, die Verlängerung bis Bramfeld 2033.
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Dieser Beitrag ist KI-generiert
