Warnstreik im Hamburger Hafen: ver.di legt Terminals für 48 Stunden lahm
Im Tarifstreit für die deutschen Seehäfen ruft ver.di erneut zu einem 48-stündigen Warnstreik auf – betroffen ist auch der Hamburger Hafen. Der Streik legt unter anderem die HHLA-Containerterminals Altenwerder, Burchardkai und Tollerort, das Terminal Eurogate, die Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft sowie weitere Betriebe im Geltungsbereich des ZDS-Tarifvertrags lahm.
Er begann mit der Nachtschicht am 2. September und dauert bis zum Ende der Spätschicht am 4. September – er läuft damit auch heute, den 3. September, über den gesamten Tag.
Hintergrund: Die Beschäftigten hatten das Angebot des Arbeitgeberverbands ZDS aus der dritten Verhandlungsrunde in einer Befragung mit großer Mehrheit abgelehnt – nach Angaben von ver.di stimmten über 80 Prozent der rund 6.100 teilnehmenden Mitglieder dagegen. Der ZDS hatte eine Entgeltsteigerung von 5,1 % rückwirkend zum 1. August, eine Laufzeit von 18 Monaten sowie eine Mindesterhöhung von 1,20 Euro pro Stunde angeboten. ver.di fordert dagegen 8,2 % mehr Lohn, mindestens 2,50 Euro pro Stunde, bei einer Laufzeit von 12 Monaten, und ruft die Arbeitgeberseite auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Rund 11.000 Beschäftigte im Hamburger Hafen fallen unter den betroffenen Tarifvertrag.
Für morgen, Freitag, den 4. September, 9:00 Uhr, hat ver.di eine Kundgebung am Container Terminal Burchardkai angekündigt.
Dieser Beitrag ist KI-generiert
