Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat am 5. August 2026 acht Personen aus der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ schuldig gesprochen. Sieben Mitglieder und ein Unterstützer erhielten Freiheitsstrafen zwischen eineinhalb und fünf Jahren — nach Jugendstrafrecht, denn die Täter waren bei ihren Anschlägen erst 14 bis 21 Jahre alt.
Die Gruppe hatte eine Asylunterkunft in Altdöbern (Brandenburg) in Brand gesetzt, in Schmölln (Thüringen) einen Pyrotechnik-Anschlag verübt und einen Kugelbombenanschlag geplant, der verhindert werden konnte. Im Mai 2025 wurde die Gruppe aufgelöst; der Prozess am OLG Hamburg — das bundesweit für Terrorverfahren zuständig ist — begann im März 2026.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Den aktuellen Stand hörst du bei Radio Deck 1.
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